Tagebuch ESM 2013 Locarno als PDF-Datei
   
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ESM 2013 in Locarno

Für die Nicht-Informierten: Wir haben ein reizendes Haus Namens "Casa St. Angelo in Ronco s/Ascona für diese Zeit gemietet. Wir, d.h. Christa Zimmermann, Sylvie Riesen Aerne, Jörg Wiedemeier, Ursula Jenal und meine Wenigkeit haben sich an dieses Abenteuer gewagt. Ab jetzt werden nur noch die Vornamen genannt. Halt! fast hätte ich es vergessen: Wir haben noch einen sechsten Mitbewohner bei uns, nämlich Paul Vögeli vom MC-Grenchen. Er wurde obdachlos, weil sein Hotel wegen einem Todesfall kurzerhand die Pforten geschlossen hat. Nachdem ALLE in unserem Haus "eingetrudelt" sind und die Zimmer bezogen haben, wurde nach kurzer Diskussion dem Vorschlag zugestimmt, jeden Tag einen kurzen Bericht (genannt Tagebuch) über unsere Erlebnisse im Tessin zu schreiben, damit die Zuhause-Gebliebenen auch ein wenig an unserem Abenteuer teilhaben können.
(Autor: Josy)

   

20130713Locarno

Ballsitzung vom 13.07.2013

Tag 1 - Samstag, 13.07.2013

Abfahrt um 05.30 in Sursee, Stau am Gotthard ausgetrickst in dem wir über den Gotthard gefahren sind. Boxenstopp bei der Raststätte Airolo. Bereits um 09.15 haben wir Christa und Jörg auf dem Minigolf-Platz abgesetzt. Sie mit Paul und Sylvie, die nun auch zum Trio gestossen ist, haben fleissig trainiert. Ursula und ich, wir flanierten ein bisschen in Locarno und kauften ein bis wir das Haus beziehen konnten. Alles Gepäck über die 104 Stufen zum Haus zu bringen war eine echte Herausforderung. Zu meinem Geburtstag wurde ich tüchtig gefeiert und grosszügig beschenkt. Nochmals vielen Dank an meine "Gschpänli". Ein feines Nachtessen gehörte natürlich auch dazu. Der Abschluss dieses ereignisreichen Tages war die Vorbereitungssitzung unserer Ball-Virtuosen.
(Autor: Josy)

 
   

20130714Locarno

Nachtschattengewächse

Tag 2 - Sonntag, 14.07.2013

Tagwache um 07.00/07.15, reichhaltiges Frühstück für eine gute Basis, damit Christa, Sylvie, Jörg und Paul ihr beste Leistung abrufen können. Sie machen sich um 08.30 auf den Weg zum Minigolfplatz. Ursula und ich bringen die Küche wieder in Ordnung. Bei uns steht der Besuch des Marktes in Canobbio (It.) auf dem Programm. Er ist riesig und Volk hat es auch im Überfluss. Um 15.00 sind wir wieder zu Hause und geniessen die Ruhe. Hochlagerung der Beine ist angesagt. Christa, Sylvie, Jörg und Paul sind im Moment in der Test-Phase. Dazu gehören Bälle ausprobieren, optimale Linien und Bandenpunkte suchen. Weitere Fragen über die Ball- und Linienwahl haben sich ergeben. Müde aber zufrieden kehren sie zurück. Paul fährt heute Abend in die Deutsch-Schweiz zurück und kommt am Mittwochmorgen wieder zum Training ins Tessin. Dies stellt anscheinend Jörg vor eine weitere Herausforderung , da er sich nun allein gegen uns vier Frauen behaupten muss.
Endlich können wir den feinen Geburtstagskuchen von Ursula geniessen zusammen mit einem wunderbaren Kaffee. Programm-Besprechung der nächsten Tage und Duschen ist angesagt. Heute lassen wir uns auf der Terrasse im feinen Restaurant verwöhnen. Ob danach noch ein Brändi-Dog drin liegt?
(Autor: Josy)

   

Locarno15072013

Aussicht von Ronco s/Ascona

Tag 3 - Montag, 15.07.2013

Heute ist für Jörg, Sylvie und den Schreiberling bereits der 3. Trainingstag auf der sehr schönen Anlage in Locarno. Der Tag startet wunderschön. Nach einem wiederum reichhaltigen, sehr guten Frühstück, zubereitet von unseren Betreuerinnen Josy und Ursula, treffen wir um 8.30 Uhr auf dem Minigolfplatz ein und beginnen konzentriert unser Training. Einzelne Bahnen werden immer wieder trainiert, mögliche Bälle und neu gefundene Linien ausprobiert. Nachdem wir am Samstag den Stau am Gotthardtunnel elegant umfahren konnten, beginnt es nun an den einzelnen "Problem"- Bahnen zu stauen, denn seit heute sind nun praktisch alle TeilnehmerInnen der ESM in Locarno eingetroffen. Es herrscht ein reges Treiben auf der Anlage Bosco Isolino und Geduld ist oft gefragt, wenn man einen Schlag machen möchte. Mit wiederum neuen Erkenntnissen und müde kehren wir am späteren Nachmittag in unser schmuckes Haus in Ronco zurück. Wir geniessen einen weiteren wunderschönen Sommerabend über dem Lago Maggiore
Ursula und Josy hatten ebenfalls einen sehr schönen Tag. Sie marschierten von Ronco nach Ascona. Dort verbrachten sie ihre Mittagspause und flanierten etwas im schönen kleinen Städtchen. Danach fuhren sie mit dem Bus via Locarno nach Orselina zur Madonna dell Sasso, genossen die wunderbare Aussicht und schwelgten in Erinnerungen an frühere Zeiten ......
(Autor: Christa)

   

Tag 4J.PG
Ballsitzung: Wer die Wahl hat, hat die Qual!

Tag 4 aBlumen auf der Brissago-Inseln

4. Tag - Dienstag, 16.07.2013

Ein heisser Tag wurde erwartet und ist auch so eingetroffen. Deshalb starten Christa, Sylvie und Jörg eine halbe Stunde früher. Gestärkt durch das obligate, feine Frühstück, sind sie heute erfolgreicher als gestern Montag. Jetzt, wo alle qualifizierten Spielerinnen und Spieler auf der Anlage sind, wird es schwierig, einzelne Bahnen, Bälle und Linien noch auszuprobieren. Durchsetzungsvermögen und Konzentration ist gefragt, denn es wird "ellbögelet und füredrängelet" was das Zeug hält. Trotzdem schliessen sie den heutigen Tag mit einer guten Trainingsrunde ab und gewinnen je eine Glacé. Eine willkommene Erfrischung an diesem heissen Tag. An der Ballsitzung nach der Rückkehr, wird intensiv besprochen, welche Bälle wo gespielt werden und jene, die ganz sicher nicht gespielt werden, werden aussortiert. So können sie morgen gut vorbereitet ein weiteres Training in Angriff nehmen.
Ursula und ich, wir fuhren am Morgen mit einem kleinen Motorschiff auf die Brissago-Inseln. Sie sind sehr klein und besichtigt kann nur die Grössere der beiden werden. Es hat wunderschöne Pflanzen. Sie sind nach den verschiedenen Kontinenten gruppiert. Ein Besuch dieser Inseln lohnt sich allemal. Nach dem Gross-Einkauf in Ascona kehren wir nach Hause zurück und geniessen die Ruhe. Heute Abend bleiben wir einmal alle zusammen zu Hause und essen auf unserem herrlich Sitzplatz. Anschliessend steht endlich ein Brändi-Dog-Spiel auf dem Programm. Christa und Ursula gegen Sylvie und ich. Wir haben keine Chance! 
PS: Wir haben neue Gäste entdeckt, es knistert im Gebälk: Fledermäuse haben sich hier einquartiert.
(Autor: Josy)

   
Tag 5
entdeckt auf dem Spaziergang...

5. Tag - Mittwoch, 17.07.2013

In der Nacht hat sich ein Gewitter entladen. Es ist bewölkt und verglichen mit gestern eher frisch am Morgen. Tagwache heute: 06.15, Abfahrt spätestens 07.30. Frühstück heute in Staffeln: zuerst Christa, Sylvie und Jörg. Ursula und ich, wir verziehen uns nochmals ins Bett und frühstücken später. Heute erkunden wir zwei unser kleines Dörfchen durch schmale Gässchen, entdecken ein idyllisch gelegenes Restaurant - sogar mit Gault Millaut Punkten! - und finden uns eine gute Stunde später wieder in der Casa St. Angelo ein.
Gerade rechtzeitig zum Trainingsbeginn stösst Paul auch wieder zu unserer Truppe. Intensiv und konzentriert werden Bahnen austrainiert und Runden gespielt zusammen mit Natascha Raimann und Georg Stöckli vom MC-Büelisacker. Die Probleme bestehen hauptsächlich in den Schwierigkeiten (Zitat Jörg)! Bereits um 16.00 kehren sie zufrieden über ihre Trainingsergebnisse, aber verschwitzt und müde zurück - ohne Sylvie, die sich noch auf dem Gemeindebüro einfinden musste. Ich glaube, man hatte keine Freude über ihren Parkplatz. Nun wird geduscht, schön einer nach dem oder der anderen, frisch gemacht, damit wir uns heute mit Susy und René in einem kleinen, gemütlichen Grotto im Maggiatal verwöhnen lassen können.
So, der Count-down läuft: morgen ist der letzte Trainingstag, abends die Eröffnungsfeier. Lassen wir uns überraschen!
(Autor: Josy)

   

tag6 locarnoGewitter über Locarno

6. Tag - Donnerstag, 18.07.2013


Heute ist der letzte Trainingstag und wir wollen nochmals früh auf die Bahn. Doch in den frühen Morgenstunden werden wir von heftigem Donner und starken Regengüssen geweckt. Deshalb stellen wir unsere Wecker nochmals ab und verschieben die Tagwache. Ca. um 8.15 Uhr macht sich das ESM-Trio mit Paul auf den Weg. Ursula und Josy gehen ins Dorf zur Post, die erwartete Zeitung ist aber noch nicht da! Dafür regnet es wieder in Strömen - die Gewitterfront hat Locarno und Umgebung ganz im Griff. Gegen 12.30 Uhr kehren die Minigolfer allmählich auf den Platz zurück um letzte Gelegenheiten für Ball- oder Linienverbesserungen zu nutzen oder Schläge zu verfeinern. Zum Abschluss spielen wir noch eine gemeinsame Runde. Unsere Betreuerinnen Josy und Ursula begleiten uns und machen so einen "Trockentest". Um 17.00 Uhr beenden wir  das Training, alle Utensilien werden im Auto verstaut und wir machen uns auf den Weg zur Eröffnungsfeier.
Mit rund einer Viertelstunde Verspätung werden wir und einige offiziellen Gäste der Stadt Locarno vom Präsidenten Sergio Pelloni herzlich begrüsst. Verschiedene Reden folgen. Es werden die letztjährigen SchweizermeisterInnen geehrt und mit einem kleinen Präsent beschenkt. Zudem erhalten alle TeilnehmerInnen ein schönes Erinnerungspräsent: ein Schlüsselanhänger mit dem Logo der ESM 2013 Locarno. Nach dem offiziellen Teil werden die diesjährigen Einzel-Schweizermeisterschaften in Locarno von Werni Fausch als eröffnet erklärt. Danach verköstigen sich alle am feinen Apèrobuffet. Man stosst miteinander an und wünscht sich viel Glück, Spass und "Guet Loch" für die nächsten 3 Tage!
Unsere Gruppe macht sich auf den Heimweg. Mit einem feinen Nachtessen schliessen wir diesen Tag und bereiten uns auf unserem sehr schönen Sitzplatz auf den folgenden Tag vor. Morgen ist die Tagwache für Block A (Christa) schon sehr früh, Block B (Jörg, Sylvie, Paul) beginnt erst am Nachmittag. Am Samstag werden die Blöcke getauscht. Packen wirs an!
(Autor: Christa) 

 

   

Tag 7 aStartgruppe 10...

 

Tag 7 bDer Ball findet seinen Weg...

7. Tag - Freitag, 19.07.2013


Heute ist es soweit - die ESM beginnt (endlich). Für den Schreiberling ist bereits um 4.45 Uhr Tagwache. Nach einem kurzen Frühstück zusammen mit Josy sind wir bereits um 6.00 Uhr auf dem Platz um einzuspielen. Pünktlich um 7.00 Uhr beginnt das Turnier bei sehr angenehmen Temperaturen. Meine Start gelingt mir sehr gut. Mit Passen von 32 und 29 belege ich zwischenzeitlich den 4. Rang. Die 3. Runde gelingt jedoch nicht mehr so nach Wunsch und mit 34 beende ich den 1. Tag auf dem 6. Rang. Morgen Samstag werde ich erst am Nachmittag starten.
Jörg, Sylvie und Paul starten im Nachmittagsblock. Die Temperaturen sind heute so heiss wie noch nie in dieser Woche. Dies macht sich auch auf die Resultate der SeniorInnen bemerkbar, die Asse sind merklich schwieriger zu spielen. Sylvie gelingen unterschiedliche Passen mit 33-36-30 und beendet den 1. Tag auf dem 4. Platz. Auch Paul hat Höhen und Tiefen und spielt Runden von 31-35-32 und platziert sich auf dem 16. Platz. Nach den ersten beiden mittelmässigen Runden von 32 und 33 von Jörg kann er sich enorm steigern und mit 27 gelingt ihm eine super Passe. Mit diesem Effort gelingt ihm ein Sprung vom 14. auf den 5. Platz. Alle haben heute gekämpft, geschwitzt und gelitten, wenn der Ball einmal mehr auf dem Lochrand stehen blieb. Unsere Betreuerinnen haben einen tollen Job gemacht und uns super unterstützt, vielen Dank! 
Die Ranglisten (siehe www.minigolfverband.ch) lassen eine spannende Fortsetzung des Turniers erwarten, liegen die Spitzen doch nur wenige Punkte auseinander.
(Autor: Christa)

   

TAG 8... morgens um 05.15 ist die Welt noch in Ordnung! Aussicht vom Haus Richtung Ascona

Tag9a

8. Tag - Samstag, 20.07.2013

Heute fällt die Entscheidung für den Einzug in  den Final. Die Anspannung ist gross. Tagwache ist gestaffelt ab 04.30. Zwischenverpflegung, Obst und Trinkwasser vorbereiten geht lautlos vor sich. Um 06.00 sind wir alle auf dem Minigolfplatz ausser Christa. Ihr Einsatz beginnt erst um 13.15. Sylvie startet sehr gut bis sie zur Bahn 15 kommt, da beginnen die Schwierigkeiten und sie schliesst diese erste Runde ab mit 38 Schlägen. Die Enttäuschung ist gross, doch sie kann sich auffangen und spielt in der zweiten Runde 30 Schläge und mit 37 Schlägen in der dritten Runde gelingt ihr doch noch der Einzug ins Final. Jörg spielt konstant gut mit Runden von 30, 31 und nochmals 31 Schlägen. Er belegt nach der sechsten Runde Platz 1, Punktgleich mit Pino Longo. Er wird also morgen in der letzten Gruppe der Kategorie Senioren starten. Paul spielte ebenfalls am Morgen im gleichen Block wie Sylvie und Jörg. Er startete ebenfalls verhalten mit 35 Schlägen, 32 Schlägen in der zweiten und 28 Schläge in der dritten Runde. Er landet auf dem 16. Rang und auch er hat den Einzug ins Final geschafft.
Christa gelangen die heutigen Runden auch nicht nach Wunsch. Sie beendete die erste Runde mit 37 Schlägen. Auch ihr wurde die Bahn 15 zum Verhängnis. Aber auch sie konnte sich in der zweiten Runde verbessern auf 33 Schläge. Doch schon da zeichnete sich ab, dass es eng würde für den Einzug ins Final von morgen. Sie bräuchte etwas Glück und eine super-dritte Runde um dies doch noch zu bewerkstelligen. Leider hatte sie dies nicht und beendete die dritte Runde mit 36 Schlägen. Dies bedeutet den 7. Schlussrang dieser ESM, 9 Schläge fehlen ihr für den Finaleinzug.
Generell vom heutigen Tag ist zu sagen, dass es sehr schwierige Verhältnisse waren. Wir hatten sonniges, schönes Wetter, nach dem Gewitter in der Nacht aber schwül-heiss. Die Bälle liefen wieder total anders als am gestrigen Wettkampftag.
Toll ist, dass Jörg und Sylvie und auch Paul morgen noch dabei sind. Schade, dass Christa es nicht geschafft hat. Sie hätte es ebenfalls verdient, trainierte sie doch ebenso seriös und konzentriert wie die anderen und kämpfte heute bis zum Schluss der dritten Runde.
Heute übernahm Ursula das Einkaufen und die Zubereitung des Nachtessens. Denn ich betreute Christa und kam erst mit ihr wieder zurück, verschwitzt und ebenfalls müde. Inzwischen haben die früheren Rückkehrer ihre Siebensachen gepackt und bereits im Auto deponiert. Denn morgen wird nach Beendigung der ESM die Heimfahrt (ohne mich) in den Norden angetreten.
An dieser Stelle danke ich fürs Daumen-drücken, für die guten Wünsche via Telefon, SMS oder WhatsApp.
(Autor: Josy)
   
Tag9b
... nach der Siegerehrung:
unsere ESM-TeilnehmerInnen
9. Tag und gleichzeitig Schlusstag - Sonntag, 21.07.2013

Die Ersten stehen um 05.45 auf packen ihre letzten Sachen ins Auto, Früchte und Getränke für Zwischendurch und ab geht die Post. Am Finaltag beginnt der Wettkampf um 08.00 mit den Jüngsten. Es ist schon bald wieder schwül, die Bahnen sind schwierig zu spielen. Es braucht einfach nicht nur Können sondern auch Glück! Sylvie startet gut, bis ihr die Bahn 8 (Vulkan) im Weg ist. ab da klemmt es, die Asse wollen nicht fallen. Gerade jetzt wo man es besonders nötig hätte. Sie spielt Runden von 38, 33 und 37 Schlägen und beendet die ESM auf dem 6. Diplom-Rang. Die Enttäuschung ist verständlich, doch sie wird sich sicher schon bald auch über den 6. Rang freuen können.
Die Ausgangslage für den Finaltag ist für Jörg anders. Die Senioren liegen mit ihren Ergebnissen aus den ersten zwei Wettkampftagen sehr, sehr nahe beisammen. Man sagt ja, Minigolf spielen sei eine "Kopf-Sache". Diese Aussage bewahrheitet sich, denn mentale Stärke ist heute wichtig. Aber man braucht halt auch das nötige Quentchen Glück. Jörg spielt konstant gute Runden mit 33, 31 und 31 Schlägen und ist schliesslich mit 279 Schlägen punktgleich mit René Schäppi und Michel Kopf auf dem ersten Platz. Spannender könnte ein Hitchcock-Film nicht sein!! Erst das Stechen an Bahn 1 entscheidet über den Schweizermeistertitel: René ist der glückliche Gewinner. Rang 2 und 3 wird an der Bahn 3 entschieden. Jörg spielt vor, sein Ball reisst am Loch und er braucht 2 Schläge, Michel erspielt ein Ass. Folglich gewinnt Michel die Silber-, Jörg die Bronce-Medaille. 
Ich gratuliere an dieser Stelle besonders René, Michel und Jörg zu ihren Medaillen. Natürlich gilt meine Gratulation allen Medaillen-Gewinnerinnen und -Gewinner. Sie und alle anderen Minigolferinnen und Minigolfer haben toll gekämpft und fantastische Leistungen gezeigt.
Mit der Verlosung der verschiedenen Preisen und der anschliessenden Siegerehrung geht die ESM 2013 zu Ende. Ein allgemeines Verabschieden, dann leert sich langsam die Anlage Bosco Isolino. Herzlichen Dank auch an Sophie Albisser und Thomas Zemp, die mit der SBB nach Locarno gefahren sind und uns vom Zaun aus unterstützt haben.
Jörg und Ursula, Christa und auch Sylvie machen sich direkt nach dem Abschluss auf den Heimweg in die Deutsch-Schweiz. Christian und Barbara mit Tim sind dafür bei mir eingetroffen. Nun verbringen wir noch einige hoffentlich wettermässig schöne Ferientage im Casa St. Angelo.
Eine für mich erfahrungsreiche Woche ist damit abgeschlossen. Ursula und ich (ziwschendurch unterstützt von Christa und Edi Schibli: vielen Dank dafür) haben als Betreuerinnen mitgefiebert und mitgelitten und auch mitgefreut. Es ist meine erste ESM, die ich als Betreuerin hautnah miterlebt habe. Ich habe etliches gelernt, meine Erfahrungen gemacht. Fazit: eine Einzel-Schweizermeisterschaft ist anders als eine Mannschafts-Schweizermeisterschaft und total anders als ein Lizenz-Turnier. Mit diesem Beitrag schliesse ich nun das ESM-Tagebuch ab.
(Autor Josy)